// Schulprogramme mit BNE Bezug

Schulprogramme zeichnen sich dadurch aus, dass sie über mehrere Jahre bestehen und ein oder mehrere Themen in den Vordergrund rücken. Somit können Aktionen dauerhafter angelegt werden. Vorteil eines Schulprogramms ist oft die Vernetzung mit anderen teilnehmenden Schulen und die Betreuung der Programme durch externe Expert:innen.

Hier findet ihr einen Überblick über Schulprogramme, die in Hamburg aktiv sind.

Faire Schule

Globales Lernen | SDGs - Deutschlandweites Netzwerk

Das Konzept der Fairen Schule verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und umfasst drei Aspekte: 1) Fair zu allen Mitmenschen im schulischen Umfeld – demokratische Schulkultur 2) Fair zu Menschen rund um den Globus Übernahme globaler Verantwortung – Globales Lernen 3) Fair zu Umwelt und Klima – Übernahme ökologischer Verantwortung.

Mit dem Angebot der Fairen Schule werden Schulen dabei unterstützt, ihr Schulprofil zu schärfen, Globales Lernen und die Auseinandersetzung mit den Sustainable Development Goals im Sinne des Whole School Approachs stärker in Unterricht und Schulstruktur zu verankern.

Betreuende Instanz: EPIZ – Zentrum für Globales Lernen in Berlin
Ansprechperson für Hamburg: Gerd Vetter (gerd.vetter@bsb.hamburg.de)

CREACTIV für Klimagerechtigkeit

Klimagerechtigkeit - Hamburgweites Netzwerk

Im von der KinderKulturKarawane entwickelten Bildungsprogramm CREACTIV für Klimagerechtigkeit befassen sich Hamburger Schüler:innen im Austausch mit jungen Künstler:innen des Globalen Südens mit den weltweiten Auswirkungen des Klimawandels. Gemeinsam erschaffen sie künstlerische Präsentationen und kreative Aktionen zum Thema Klimagerechtigkeit. CREACTIV möchte so Impulse setzen für die Einbindung von Nachhaltigkeitsthemen an Schulen und eine kreative Befassung mit den Globalen Nachhaltigkeitszielen der UN (SDG). Langfristiges Ziel ist die Verankerung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Schulleben, im Unterricht und in Lehrplänen.

Betreuende Instanz: KinderKulturKarawane – Sarah Höfling (sarah.hoefling@klimaretter.hamburg)

UNESCO-Projektschulen

Bildung für nachhaltige Entwicklung - Weltweites Netzwerk

UNESCO-Projektschulen vertreten in ihren Leitbildern sowie konkret im Schulalltag die Ziele und Werte der UNESCO. Sie setzen sich für Frieden, Weltoffenheit und nachhaltige Entwicklung ein. Das weltweite Netzwerk ist Akteur und Impulsgeber zur Erreichung der Bildungsagenda 2030 in den Bereichen Global Citizenship Education und Bildung für nachhaltige Entwicklung. In Deutschland gibt es rund 300, weltweit etwa 11.000 UNESCO-Projektschulen.

Betreuende Instanz: Deutsche UNESCO – Kommission – Landeskoordination Hamburg: Stefanie Zonouzi

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage!

Anti-Diskriminierung | Menschenwürde - Deutschlandweites Netzwerk

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein bundesweites Netzwerk, welches Schulen darin begleitet, sich für Courage, für Menschenwürde, für Gleichwertigkeit und gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus einzusetzen. Mit über 3000 Schulen sind wir sind das größte Schulnetzwerk Deutschlands!

Seit 2006 gibt es in Hamburg „Schulen ohne Rassismus“, aktuell sind 61 Schulen aller Schulformen im Netzwerk aktiv.​​​​​​​

Betreuende Instanz: LI Hamburg – Christoph Berens, Johanna Jöhnck (sor@li.hamburg.de)

Schulnetzwerk Hamburger Masterplan BNE

Bildung für nachhaltige Entwicklung - Hamburgweites Netzwerk

Die beteiligten Schulen entwickeln ein Verständnis für Ziele, Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten von BNE. Ziel ist ist es, BNE als Aufgabe der gesamten​​​​​​​ Schulgemeinschaft in einem schulinternen Curriculum zu verankern (Whole School Approach).

Derzeit sind über 20 Schulen Teil des Netzwerks.

Betreuende Instanz: Hamburger Masterplan BNE / Forum Schule – Gerd Vetter (gerd.vetter@bsb.hamburg.de)

Umweltschulen

Umweltschutz | Bildung für nachhaltige Entwicklung - Europaweites Netzwerk

Das Programm „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ fördert umweltverträgliche Schulkonzepte und die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Schulen arbeiten möglichst unter Einbeziehung der gesamten Schulgemeinschaft an Projekten in zwei Handlungsfeldern. Das Programm „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ wird von der Bildungsorganisation Foundation for Environmental Education (FEE) ausgeschrieben. In Deutschland wird sie durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) vertreten. In Hamburg gibt es derzeit rund 60 Umweltschulen. 

Betreuende Instanz: LI Hamburg – Christine Schirra (christine.schirra@li.hamburg.de)

Klimaschulen

Klimaschutz | Energie - Hamburgweites Netzwerk

Die Klimaschulen entwickeln erstmals auf breiter Basis schuleigene Klimaschutzpläne, die z. T. bis in das Jahr 2050 reichen. Aktuell gibt es 75 Klimaschulen in Hamburg (Stand 2021), die pädagogische und technische Maßnahmen geplant haben. Ziel des Programms sind die Stärkung der Klima-Kompetenzen der Schulgemeinschaft sowie die Reduzierung der CO2-Emissionen, die durch den Schulbetrieb verursacht werden.

Betreuende Instanz: LI Hamburg – Björn von Kleist (Bjoern.vonkleist@li.hamburg.de)

Schools for Earth

Klimaschutz | Bildung für nachhaltige Entwicklung - Deutschlandweites Netzwerk

“Schools for Earth” ist ein Klima-Schulprojekt, bei dem alle Schulen in Deutschland mitmachen können. Ganz gleich welche Schulform und ganz gleich wie tief eine Schule bereits in die Themen Klimaschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) eingestiegen ist, “Schools for Earth” lädt jede Schule ein, gemeinsam den nächsten Schritt Richtung Klimaneutralität und Nachhaltigkeit zu gehen. Dafür hält das Projekt eine breite Palette an kostenlosen Materialien und Werkzeugen bereit, die bei den ersten Schritten unterstützen, aber auch bereits erfahreneren Klimaschulen neue Impulse geben. Weiterbildungen, Videokonferenzen mit der bundesweiten “Schools for Earth”-Community, und die “Schools for Earth”-Community Plattform bieten Gelegenheit zum Vernetzen und voneinander Lernen.

Betreuende Instanz: Greenpeace – Markus Power (bildung@greenpeace.org)

Europaschulen

Europa | Internationaler Austausch - Hamburgweites Netzwerk

Europaschulen geben ihrem Schulprofil bewusst eine besondere europäische Ausrichtung. Diese drückt sich beispielsweise konkret in der aktiven Teilnahme an EU-Programmen, der regelmäßigen Durchführung von Schüleraustauschen beziehungsweise der Netzwerkbildung mit Partnerschulen im europäischen Ausland und einer besonderen Schwerpunktsetzung im Sektor des Fremdsprachenunterrichts aus.

Betreuende Instanz: BSB Europa und Internationales – Lothar Beckmann (europa@bsb.hamburg.de)