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NEU! MOVE-Online – Jetzt bist du dran! Handlungsoptionen für Globale Gerechtigkeit

Was ist globale Gerechtigkeit? Für welche Themen wollt ihr euch engagieren? Was braucht ihr dazu?

Diese Fragen begleiten uns bei dem 1,5-stündigen Online-Seminar. Gemeinsam mit den Schüler*innen finden wir heraus, welche Themen sie beschäftigen, was sie als ungerecht empfinden und wie sie durch aktives Engagement auch zu Veränderung beitragen können, ganz nach dem Motto: „Es sind nur die Berge, die sich nicht bewegen!“ (Zitat aus den Asylmonologen der Bühne für Menschenrechte)

In dem Online-Seminar bauen wir auf den Beiträgen der MOVE-Toolbox für Engagement und den Rückmeldungen zu Engagement junger Menschen auf.

Lernziele:

– Aktionsformen und Handlungsspielräume der politischen und gesellschaftlichen Einflussnahme kennenlernen und ausloten
– Engagement für Veränderung anregen und bewerten
– Ideen für Veränderung im eigenen Kiez/Umgebung entwickeln

Ablauf:

– Einführung in die Toolbox für Handlungsoptionen für Globale Gerechtigkeit
– Arbeit und Diskussion mit der Toolbox
– Eigene Ideen für Veränderung diskutieren

Anmerkung:
Die Teilnehmenden müssen Zugang zu einem internetfähigen Endgerät (Smartphone/Laptop/PC/Tablet) mit Kamera und Mikrofon haben und Zugriff auf Zoom, BigBlueButton oder JitsiMeet (nach Absprache) haben.

Mauern zwischen Arm und Reich – Von globalen Fluchtbewegungen und Abschottungspolitik

Im Herbst 2018 machten mehrere aus Zentralamerika stammende Karawanen Schlagzeile, die auf dem Weg in die USA waren. Kurz darauf stehen die Migrant_innen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe, die Grenze zu den USA zu überqueren. Im Süden Mexikos machen Bundes- und Migrationspolizei bereits regelrecht Jagd auf Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere.

Die Fluchtursachen sind komplex und vielfältig, insbesondere ökonomische Ungleichverteilung und anhaltende Gewalt vertreiben immer mehr Menschen. Auch Unterstützer_innen von Geflüchteten werden immer wieder bedroht und können oft nur unter dem Schutz der Kirche arbeiten.

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Zwischen Grenzen und Menschlichkeit – Grenzregime, Asylrecht & die globalen Bewegungen der Migration

Wie kommt es, dass Menschen auf der Suche nach Schutz und Asyl ihr Leben riskieren müssen? Auf welches Recht können sich Geflüchtete berufen? Warum können manche Menschen ihr Land nicht verlassen, während andere überall Urlaub machen können? Der Projekttag bietet Zeit und Raum, einige grundsätzliche Fragen zum Thema Migration, Flucht und globale Menschenrechte zusammenzubringen. Wie läuft eine Flucht über das Mittelmeer ab? Was bedeutet das Recht auf Asyl? Wie unterscheidet sich der Status des Geflüchteten von dem eines Asylbewerbers oder einer Migrantin?

Innerhalb des Projekttags schauen wir uns Karten von Europa an, hören Interviews mit Geflüchteten, durchforsten Gesetzestexte und lernen die Arbeit von Initiativen kennen, die zum Teil direkt an den EU-Außengrenzen aktiv sind.

Anmeldung für dieses Angebot

Hafenrundfahrt: Migration und Entwicklung

Wer sichert Hamburgs Reichtum und wie geben Migrant_innen etwas davon in ihre Heimatländer zurück? Der Hamburger Hafen verrät so einiges über historische und aktuelle Entwicklungspolitiken und Migrationsprozesse, die wir uns gemeinsam in ihrer Vielfalt anschauen werden. Ebenso werden internationale Wirtschaftszusammenhänge und ihre Auswirkungen auf Migration im Hafen sichtbar gemacht – von der Verschiffung von Luxusgütern wie Adidas Kleidung bis zur Basmati Parfümierung. Der Fokus liegt hierbei auf dem wechselwirkenden Zusammenhang von Migration und Entwicklung – im Herkunfts- ebenso wie im Zielland.

Auf der Route schippern wir vom Anleger Vorsetzen über den Ballinkai entlang der Süderelbe, genießen den atemberaubenden Blick auf und durch die Köhlbrandbrücke, fahren vorbei an riesigen Kränen und unzähligen Containern bis nach Altenwerder, zurück geht es dann über den Reiherstieg an zahlreichen ’Global Playern’ vorbei.

NEU! Stadtrundgang: Weder Fisch noch Fleisch

Die Begriffe „Migration“ und „Entwicklung“ begegnen uns häufig im Alltag. Im Stadtraum möchten wir gemeinsam erkunden, was diese Begriffe für Bedeutungen haben können und wie sie zusammenhängen. Was haben Fisch, Fleisch und Gemüse mit Migration zu tun? Was haben die Schlachtindustrie und Gewürzketchup mit Hamburgischer Stadtentwicklung zu tun? Diesen und vielen weiteren Fragen werden wir während des zweistündigen Rundgangs auf den Grund gehen.
Wer die Sternschanze schon länger kennt, weiß, dass sich das Viertel in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat. Einst ein eher unbeliebtes Viertel, das wegen der günstigen Mieten vielen (migrantischen) Arbeiter*innen ein Zuhause war, leben dort heute überwiegend gut verdienende Kleinfamilien und Kreative. Statt Metzgerei und Schusterei säumen nun Modeketten und Cafés die Straßen. Welche Ereignisse führen zu einer solchen Veränderung? Wer sind die Gewinner*innen und Verlierer*innen solcher Prozesse?
Der Rundgang ist ebenerdig und es gibt zwischendurch eine Sitzmöglichkeit. Wenn Sie auf einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe angewiesen sind, geben Sie uns vorher bitte Bescheid, damit wir den Rundgang entsprechend anpassen können.

Stadtrundgang: Galao und Salpeter

Auf den Spuren von Spanien, Portugal und lateinamerikanischen Ländern in Hamburg

Der Galão ist fester Bestandteil der Hamburger Kaffeekultur geworden. Für manche Stadtteile hat die Einwanderung von Spaniern oder Portugiesen aber noch andere sichtbare Veränderungen im Stadtbild hinterlassen, die heute auch als touristische Attraktion Hamburgs angesehen werden. Das Chile-Haus oder die Laeisz-Halle prägen auf andere Weise das Stadtbild Hamburgs – von den Gebäuden lassen sich die historisch-kolonialen Beziehungen zu den jeweiligen Ländern nachzeichnen.

Auf den Spuren von Spaniern, Portugiesen und Lateinamerikanern werden sephardische Netzwerke, kolonialer Handel und aktuelle Beziehungen Hamburgs zu Orten, Gebäuden und Personen in Verbindung gebracht. Nicht zuletzt sind es vor allem Menschen aus diesen Ländern, die ihre Heimat in Hamburg gefunden haben und ihren Beitrag zur Gesellschaft in Hamburg leisten. Der Rundgang verbindet die Geschichte der Migration und des Handels mit aktuellen Einrichtungen wie der Europa-Lateinamerika/Karibik-Stiftung und zeigt anhand von aufgearbeiteten Fakten, Bildern und Hintergründen die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge auf.

 

Hafenrundfahrt: Stadt-Mensch-Fluss

Migrationsbewegungen im Hamburger Hafen

Die Hafenrundfahrt verknüpft Orte, an denen historische und aktuelle Migrationsbewegungen sichtbar werden. Von der Überseebrücke bis zu den Auswandererhallen gibt es viele Orte, die an die Ein- und Auswanderungen vergangener Jahrhunderte erinnern. Heute hat sich der Hafen auf einen neuen Migrationsfluss eingerichtet – auf KreuzfahrttouristInnnen. An Bord der Kreuzfahrtschiffe folgen viele Reisende noch heute kolonialen Routen und der Sehnsucht nach fernen Orten. Ihr Aufenthalt hat wirtschaftliche Vorteile für diese Stadt, deshalb sind sie willkommen. Andere sind es nicht. Sie kommen in der Hoffnung zu überleben und Sicherheit zu finden. So sind es sehr unterschiedliche Bilder und Vorstellungen, die Menschen zu fernen Orten bewegen.

Die Rundfahrt basiert auf dem migrationspolitisch so wichtigen Konzept des „Migrationsfluss“, welches auf der Rundfahrt erläutert wird. Kritisch werden die Migrationsbewegungen seit dem 17. Jahrhundert bis heute für die Stadt und den Hafen Hamburg dabei auf ihre Bedeutung für die Stadt Hamburg, die Länder der Migration und die Folge für die Migranten beleuchtet.

Stadtrundgang: Migrantische Communities in St. Georg

Identität, Religion und migrantische Ökonomie

Wenn von ‚migrantischen Communities’ die Rede ist, dann tauchen oft Vorstellungen homogener Gruppen auf. Dieser Rundgang widmet sich der Vielschichtigkeit von Identität als Zuordnungs- oder Abgrenzungsmerkmal in Gesellschaften. Das oft als „sehr bunt“ beschriebene St. Georg- Mitte eignet sich durch die migrantische Ökonomie vor Ort, aber auch als sozialer Raum, um sich über eigene Bilder, deren Entstehung und deren möglichen Wirkungen im Alltag bewusst zu werden.

Der Orient oder der Islam als Projektionsfläche von ‚Andersartigkeit’ wird ebenso analysiert, wie ‚Schwarz sein’ als Lebensrealität in Hamburg. Die Diskussionen um Rassismus, Alltagsdiskriminierung und Integration werden im Rundgang angeregt durch historisch-koloniale Bilder, Bezüge zu Geschäften und Moscheen vor Ort und der Begehung des sozialen Raums St. Georg- Mitte. Der Rundgang führt ausgehend vom Hotel Graf Moltke durch das Viertel und endet am Hansaplatz.

Zusatzangebot für Gruppen (nicht im regulären Rundgang enthalten):

In enger Zusammenarbeit mit unserem Partner, dem islamischen Zentrum Al-Nour, gibt es die Möglichkeit die Moschee zu besichtigen. Untergebracht seit über 10 Jahren in einer Tiefgarage(!) im Stadtteil St.Georg bietet die Stunde Raum für Informationen und Diskussionen rund um die Rolle des Islam in der deutschen Migrationsgesellschaft. Neben einer allgemeinen Einführung in den Islam können in einer offenen Diskussion alle aktuellen Themen des interreligiösen Dialogs, des Zusammenlebens in Städten und der Alltagsgestaltung mit den Islamgelehrten der Moschee diskutiert werden.

Stadtrundgang: Menschen ohne Papiere

Leben zwischen Alltag und Angst vor Entdeckung

Sie hüten Kinder, sie putzen und sie bauen Häuser – Es gibt zahlreiche Menschen in Hamburg, die in das alltägliche Leben eingebunden sind, die aber nach dem Gesetz eigentlich nicht hier sein dürften: irreguläre Migrant_innen.

Egal ob bei der Wohnungssuche, der Einschulung der Kinder, auf dem Weg zur Arbeit oder bei einer Krankheit – die Bewältigung des Alltags bedarf in dieser Situation einer guten Organisation. Der Stadtrundgang informiert über die Lebenssituationen von Menschen ohne Papiere und klärt über Mythen und Stereotype auf. Er bietet die Gelegenheit, Netzwerke und Organisationen von und für Menschen ohne Papiere näher kennenzulernen. Die Tour führt vom S-Bahnhof Wilhelmsburg aus in Richtung Kirchdorf (Süd) und endet am Karl-Arnold-Ring, von wo aus man entweder mit der „Wilden 13“ (Bus) in 7 min oder zu Fuß in ca. 20 min wieder an den S-Bahnhof Wilhelmsburg gelangt.

Der Rundgang basiert auf eigenen Forschungsarbeiten zum Thema und wird durch Erfahrungen aus NGO-Arbeit, Polizeiinterviews und den Arbeiten anderer Wissenschaftler ergänzt. Zur Veranschaulichung werden Bildtafeln sowie aktuelles statistisches Material aufbereitet.

2015 wurde der Rundgang aus dem Stadtteil Altona-Altstadt nach Wilhelmsburg verlegt. Die schnellen Veränderungen in Altona-Altstadt zwangen uns leider zu diesem Schritt, den wir aber mit Hilfe der Schüler der Nelson-Mandela-Schule in Kirchdorf super meistern konnten. Im Rahmen einer Projektwoche haben die Schüler und grenzgänger zusammen einen Rundgang für Wilhelmsburg-Kirchdorf entwickelt.

Ein Menschenrecht auf Asyl – Flucht nach Europa

Immer mehr Menschen sind weltweit auf der Flucht und bitten in anderen Ländern um Schutz. Die Gründe sind vielfältig, doch die Möglichkeiten der einzelnen Menschen unterscheiden sich stark voneinander. Wohin gehen Flüchtlinge und wie ergeht es ihnen auf dem Weg? Und was passiert, wenn sie angekommen sind? Haben sie ihr Ziel erreicht? Die Teilnehmer_innen gehen im Rahmen des Projekttages die Wege einer Flucht und erleben, wie es Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa ergeht. Das Menschenrecht Asyl zu beantragen hat jeder, aber wie sieht die Realität der gelebten Menschenrechte aus?

Ab 12 Jahren