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Bildungsprogramm der 13. Hamburger Klimawoche im September – Jetzt buchen!

Viele treue und neue Akteure aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft bringen Spannung und Vielseitigkeit in das diesjährige Bildungsprogramm der Hamburger Klimawoche. Vom 20.09. bis zum 24.09.2021 können Hamburgs Kita-Kinder sowie Schüler*innen aller Klassenstufen kostenlos an Workshops und Exkursionen rund um die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN teilnehmen. Lehrer*innen und Erzieher*innen können sich mit ihren Gruppen ganz einfach online, über die Website der Hamburger Klimawoche, für die Angebote anmelden.

Anmeldung und weitere Infos hier>>

Das gesamte Programm der Klimawoche hier>>

Zero-Waste! Wie lässt es sich müllfrei leben?

»Von den jährlich 78 Millionen Tonnen der weltweit gebrauchten Plastikverpackungen gelangen 32% unkontrolliert in die Umwelt, wie zum Beispiel in die Meere. Bis zur völligen Zersetzung von Plastik können 350 bis 400 Jahre vergehen. Bis dahin zerfällt es lediglich in immer kleinere Partikel. Diese kleinen, festen und wasserunlöslichen Plastikpartikel unter 5 mm Größe werden Mikroplastik genannt.« (WWF). In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist die Menge des Verpackungsmülls in Deutschland stetig angestiegen, jeder Deutsche verursacht im Durchschnitt 220 kg Verpackungsmüll im Jahr (Umweltbundestamt). Zero-Waste! Wie lässt es sich müllfrei leben? weiterlesen

Wo sind die Grenzen des Wachstums? Über Wohlstand, Ressourcenknappheit und Zukunftsfähigkeit

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.

Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten. Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.

In diesem Projekttag erfahren die Schüler_innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen. In einem Planspiel organisieren sie ihre ideale Gesellschaft rund um Ressourcenverteilung, Gerechtigkeit und Bedürfnisse. Zum Schluss wird die Brücke von der idealen zur realen Welt geschlagen und es werden gemeinsam Handlungsmöglichkeiten diskutiert.

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Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

Interessiert mich nicht die Bohne? – Besuch einer Kaffeestube

Hamburg ist der zweitgrößte Umschlagplatz für die Lagerung und Weiterverbreitung von Rohkaffee. Welchen Weg hat das Konsum- und Kulturgetränk Kaffee von der Plantage bis in die Tasse genommen?

Kaffeetrinken ist trendy. Eine Vielzahl von Röstereien und Gastronomiebetrieben bieten Kaffeespezialitäten an. Gründe genug, sich mit der Kaffeebohne und ihrer Geschichte genauer zu beschäftigen.

Kaffeebohnen sind nach Erdöl die wichtigste Handelsware der Welt. Ein paar Zahlen zeigen dies eindrücklich: in ca. 80 Ländern wird auf über 10 Millionen Hektar Land Kaffee angebaut. 2017 wurden über 152 Millionen Säcke Kaffee im Wert von über 20 Milliarden US-Dollar verbraucht. Weltweit sind ca. fünf Millionen Menschen in der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Kaffee beschäftigt – wobei nur wenige gut davon leben können.

Die Referentin Annette Simbolon hat in einer Hamburger Kaffeerösterei eine Ausbildung gemacht. Ihr Anliegen ist es, anhand des Kaffeekreislaufs komplexe globale Zusammenhänge und Disparitäten darzustellen. Gestartet wird in ihrer Kaffeestube mit Blick auf den Hafen. Hier lernen die Schüler_innen unterschiedliche Kaffeesorten und Röstverfahren kennen. Im Anschluss geht es Richtung Hafen an verschiedene Orte, an denen die lokale Verflechtung Hamburgs mit dem Weltmarkt sichtbar wird. Von der kolonialen Geschichte des Kaffees, über Anbau, Ernte, Aufbereitung und Handel, bis hin zu Röstung und Zubereitung – gemeinsam taucht die Gruppe in die Welt des Kaffees ein und lernt Alternativen, wie Fair-Trade und Kaffeekooperativen, kennen.

Auf Wunsch auch mit einer Kaffeeverkostung von 3 Sorten buchbar.

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Konsum in 2018, was darf ich eigentlich noch kaufen ?

Die Infostelle Klimagerechtigkeit beschäftigt sich seit Jahren mit Klimaschutz und Ökofairer Beschaffung in Kirchengemeinden.
Gerne geben wir Auskunft darüber, worauf man beim Kauf von bestimmten Produkten achten sollte, welche Siegel zu beachten oder bevorzugen sind und welchen Preis man bereit sein muss zu zahlen.

Gutes Essen macht Schule: Beratung für Schulen und Kitas

Das Ziel des Projektes „Gutes Essen macht Schule“ ist es, das Essen in Schulen und Kitas nachhaltiger zu gestalten.

Die Entscheidung darüber, was wir essen, hat viele Auswirkungen – auf unsere Gesundheit, auf die Umwelt, auf das Klima und auch auf die globale Ernährungssituation. Kitas und Schulen können Orte sein, an denen Bildung zu aktuellen Themen wie Umweltschutz, Klimawandel, Gesundheit, Ressourcenkonflikten und globaler Gerechtigkeit nicht nur im Unterricht stattfindet, sondern in die Praxis umgesetzt wird: beim Mittagessen.

Das Team von „Gutes Essen macht Schule“ bietet Beratungen, Informationsveranstaltungen und Workshops für Kinder, pädagogische MitarbeiterInnen und Küchenpersonal an.

Weitere Informationen unter:

https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/

 

Mediathek der Infostelle Klimagerechtigkeit

In der Infostelle Klimagerechtigkeit engagieren wir uns seit Jahren in der Bildungsarbeit zum Thema Klimagerechtigkeit. Im Zuge unserer Arbeit wurde eine Online-Sammlung von Methoden, Arbeitsblättern und Unterrichtskonzepten ermöglicht. Die Materialien stammen von bundesweiten Anbieter*innen und zeigen damit das große Netz derer, die zu Aspekten von Klimagerechtigkeit arbeiten.

Auch Filme, Hörbücher, Experimente und Spiele für verschiedene Altersgruppen werden in der Klimamediathek vorgestellt und laden dazu ein, sich dem Thema auf unterschiedlichste Weise anzunähern.

Schaut gerne unter: www.klimamedaithek.de vorbei!

Ökomarkt e.V.

Globales Lernen am Beispiel unserer Ernährung an Erlebnisorten rund um die ökologische  Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung:

Das Projekt Schule und Landwirtschaft veranschaulicht Kindern und Jugendlichen die Entstehung ihrer Lebensmittel. Auf ökologischen Höfen sowie an Verarbeitungs- und Vermarktungsorten ökologischer Produkte können sie die gesamte Wertschöpfungskette von Bio-Produkten erfahren. Die Grundlagen nachhaltiger Lebensmittelerzeugung, das eigene Konsumverhalten und eine gesunde Ernährung stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Am außerschulischen Lernort wird z.B. die Verbindung zwischen Kartoffel und Pommes Frites oder der Art der Tierhaltung und der Käsequalität deutlich. Die Veranstaltungen werden altersgerecht auf die Zielgruppen von Grundschule bis Oberstufe/Auszubildende oder Studierende zugeschnitten.Logo_Ökomarkt e.V.

Ölpalmenanbau und Menschenrechte

Palmöl steckt in vielen unserer alltäglichen Produkte, sei es im Waschmittel auf pflanzlicher Basis, im Brotaufstrich, im Biodiesel oder in Kosmetikprodukten. Den Jugendlichen wird am Beispiel der Ölpalme aufgezeigt, inwiefern der Konsum der westlichen Länder die Menschenrechtssituation in anderen Ländern beeinflusst. Denn der Profit des globalen Palmölhandels erreicht nur wenige, den Schaden des Palmöl-Booms tragen jedoch viele. Die Landbevölkerung sieht sich mit massiven ökologischen, ökonomischen und sozialen Konsequenzen eines staatlich geförderten Ölpalmenanbaus konfrontiert. Die Schüler diskutieren den Konflikt rund um die Ölpalme in Form von Rollenspielen und Gruppenarbeiten. Sie erfahren dabei, Konflikte differenzierter wahrzunehmen und Verantwortung für ihr eigenes Konsumverhalten zu übernehmen.

14 bis 18 Jahre

Biopoli-Veranstaltung „Fleischkonsum – zurück zum Sonntagsbraten?“

Wir leben in einer globalisierten Welt, wo wir selten wissen, wo was herkommt, was auf unserem Teller liegt. Beim Thema Fleisch hat der Konsum weltweit ganz besondere Auswirkungen auf die Herkunftsländer der Futtermittel, auf den Flächenverbrauch, auf den Regenwald, auf die Verteilung von Land in den jeweiligen Herkunftsländern sowie auf das Klima. Grund genug hier genauer hin zu schauen, was wir essen!

Die Veranstaltung „Fleischkonsum – zurück zum Sonntagbraten?“ versucht möglichst facettenreich globale Zusammenhänge aufzuzeigen und schickt die TeilnehmerInnen selbst auf Recherchereise.

BIOPOLI: Nahrungsmittelverschwendung – Alles für die Tonne?

Weltweit landen jährlich 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Sie gehen bei Verarbeitungsprozessen verloren oder werden im Handel und von den Endverbrauchern weggeschmissen. Diese Menge entspricht ca. einem Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion. Dies verschlingt enorme Ressourcen. Denn: Jedes hergestellte Lebensmittel hat Wasser verbraucht, Land in Beschlag genommen und durch Anbau, Ernte, Transport und Verarbeitung zum Treibhauseffekt beigetragen. Auch wir haben einen großen Anteil an dieser Verschwendung, denn über 60 der weggeworfenen Lebensmittel kommen aus dem privaten Haushalten.

Die Veranstaltung zeigt, was wir gegen Lebensmittelverschwendung tun können und wie wir sogar aktiv zum Lebensmittelretter werden können.

Biopoli: Wie viele Erden brauchen wir? – Unser ökologischer Fußabdruck beim Essen

Wir alle verbrauchen Ressourcen in Form von Energie und Rohstoffe für die Dinge die wir im Alltag machen und nutzen. Mit dem ökologischen Fußabdruck wird deutlich, wieviel Fläche für unseren Ressourcenverbrauch benötigt wird. In Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit wird jedoch deutlich, die Tragfähigkeit der Erde gelangt an ihre Grenzen. Was bedeutet das für unseren Lebensstil und was ist mit den Menschen in Ländern wie Brasilien, China und Indonesien, die gerade beginnen mehr zu konsumieren?

Die Veranstaltung „Ökologischer Fußabdruck“ verbindet die Themen Klimawandel, Landwirtschaft, Ressourcenknappheit und Lebensstil. Spielerisch werden mit dem Weltverteilungsspiel die global unterschiedlichen Beiträge zum Klimawandel verdeutlicht und mit der Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdrucks, haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit ihren eigenen Lebensstil zu hinterfragen.

Biopoli: Gentechnik in der Landwirtschaft – Fluch oder Segen?

Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft ist hochumstritten. Mittlerweile lehnen 80% der europäischen Verbraucher Gentechnik in Lebensmitteln ab. Sind die Sorgen berechtigt? Welche Lebensmittel sind bereits gentechnisch verändert und wo werden sie angebaut? Können wir sicher sein, dass wir noch die Wahl haben, ob wir gentechnisch veränderte Organismen zu uns nehmen oder nicht?

Diese Fragen, aber auch die Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen auf die Umwelt und das soziale Gefüge in den jeweiligen Ländern ist Bestandteil des interaktiven Workshops mit unseren Referenten.