Globales Lernen und Handeln: Menschenrechte statt Menschenverachtung

Seit es in Moria auf Lesbos – einem Lager für Menschen auf der Flucht – verherende Brände gegeben hat, ist die Aufmerksamkeit auf die Lebensumstände dort in der Öffentlichkeit stärker präsent. Menschen, die im Lager gelebt haben, die es besucht haben, die dort als Helfer*innen waren, haben schon lange und wiederholt auf die katastrophalen Umstände vor Ort hingewiesen: Gesundheit. Sicherheit. Ernährung. Bildung. Zukunft. Menschenrechte. Sie nicht nur nicht vorhanden, sie werden auf unterschiedlichen Ebenen verweigert!

In Deutschland haben über 170 Kommunen, Städte und Länder ihre Aufnahmebereitschaft unzählige Male bekundet. Das Bundesinnenministerium blockiert diese Solidarität und Bereitschaft.“ Dazu hat die Initiative „Leave No-One Behind“ eine Seite eingerichtet, auf der alle den Abgeordneten ihrer Wahlkreise im Bundestag schreiben können, mit der Aufforderung sich für die schnelle und menschenwürdige Aufnahme von Menschen aus dem Lager einzusetzen:  https://leavenoonebehind2020.org/