Alle Angebote von Openschool21

SDGs — No one is left behind! Die UN-Nachhaltigkeitsziele auf dem Prüfstand

Gute Nachrichten: Hunger und extreme Armut sollen auf der ganzen Welt bis zum Jahr 2030 überwunden und Klimaschutzmaßnahmen gestärkt werden!

Im Januar 2016 sind sie in Kraft getreten: die von den Vereinten Nationen beschlossenen Sustainable Development Goals (SDGs). Diese 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung betreffen Umwelt, Soziales, Wirtschaft, Gesundheit und Teilhabe. Jedes Land der Welt ist gefragt, Politik so zu gestalten, dass das zentrale Versprechen der SDGs auf dem gesamten Globus erfüllt wird: »Niemand wird zurückgelassen«. SDGs — No one is left behind! Die UN-Nachhaltigkeitsziele auf dem Prüfstand weiterlesen

Zero-Waste! Wie lässt es sich müllfrei leben?

»Von den jährlich 78 Millionen Tonnen der weltweit gebrauchten Plastikverpackungen gelangen 32% unkontrolliert in die Umwelt, wie zum Beispiel in die Meere. Bis zur völligen Zersetzung von Plastik können 350 bis 400 Jahre vergehen. Bis dahin zerfällt es lediglich in immer kleinere Partikel. Diese kleinen, festen und wasserunlöslichen Plastikpartikel unter 5 mm Größe werden Mikroplastik genannt.« (WWF). In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist die Menge des Verpackungsmülls in Deutschland stetig angestiegen, jeder Deutsche verursacht im Durchschnitt 220 kg Verpackungsmüll im Jahr (Umweltbundestamt). Zero-Waste! Wie lässt es sich müllfrei leben? weiterlesen

Von Klimarettern und Klimakillern. Ein Rundgang zum Klimawandel

Das Klima der Erde ist aus dem Gleichgewicht geraten. Und diese Klimaerwärmung ist menschengemacht. Durch unseren massiven Ausstoß von Treibhausgasen — u.a. bei Energieerzeugung, Mobilität und Lebensmittelproduktion — treiben wir die Erderwärmung kontinuierlich an. Welche Auswirkungen werden steigende Temperaturen in unterschiedlichen Regionen weltweit und auf unser Leben haben? Was bedeutet Climate Justice? Von Klimarettern und Klimakillern. Ein Rundgang zum Klimawandel weiterlesen

Nachhaltige Ökonomie denken lernen. Die Wirtschaft verändern und das Klima schützen

In der Diskussion um den Klimawandel steht immer auch die Frage nach einem Umbau der Wirtschaft im Zentrum: Die globale Erderhitzung kann nur aufgehalten werden, wenn die Art, wie weltweit Waren produziert, gehandelt und konsumiert werden, sich fundamental verändert. Aber wie kann dieser Wandel erreicht werden? Müssen wir als Verbraucher_innen bewusster konsumieren, müssen Regierungen die Wirtschaft stärker regulieren — oder muss das Wirtschaftssystem sich grundlegend verändern? Nachhaltige Ökonomie denken lernen. Die Wirtschaft verändern und das Klima schützen weiterlesen

Der Klimacheck: »Ach so funktioniert das alles!«

Dieser Projekttag dient dazu, dass sich Schüler_innen einen Überblick über die komplexen Fakten und komplizierten Begriffe verschaffen können, die uns in Zusammenhang mit dem Thema Klimawandel ständig begegnen.

Ein großes Legeschaubild zum Treibhauseffekt und den verschiedenen Faktoren, die zur Erwärmung der Erdatmosphäre beitragen, verdeutlicht zunächst, worum es überhaupt geht. Dabei werden Begriffe wie Treibhausgase und Ozon, fossile Brennstoffe und regenerative Energien gemeinsam anschaulich geklärt. Mit witzigen, spielerischen Methoden erleben die Schüler_innen die Photosythese und das ökologisches Gleichgewicht sozusagen am eigenen Leib. Der Klimacheck: »Ach so funktioniert das alles!« weiterlesen

Mikroplastik — aus den Augen, aus dem Sinn?! Verstehen, erforschen, Lösungen finden

Weltweit werden jährlich über 335 Millionen Tonnen an Plastikprodukten mit den verschiedensten Eigenschaften hergestellt.

Ein großer Teil von diesen Plastikprodukten sind sogenannte Wegwerf-Produkte, die bei genauerer Betrachtung ein Widerspruch in sich sind. Denn die langlebigen Plastikprodukte haben meist Abbauzeiten von mehreren Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten, aber verwendet werden sie im Durchschnitt nur drei Minuten. Aber was kommt danach? Entsorgung, Recycling, Müllverbrennung, Mülllagerung, Abwasser oder doch direkt in die Umwelt? Wie sieht das auf einer globalen Ebene aus? Sobald das Plastik in der Umwelt landet kann es weite Strecken hinter sich bringen. Dabei verändert es sich und zerfällt zu Mikroplastik. Mikroplastik — aus den Augen, aus dem Sinn?! Verstehen, erforschen, Lösungen finden weiterlesen

»WESSEN KLIMA? UNSER KLIMA!« MIT STOP-MOTION-TECHNIK EIGENE MINI-KLIMAFILME DREHEN

First get your facts straight: Was war noch mal Treibhauseffekt, Treibhausgase und Photosynthese und wieso ist ökologisches Gleichgewicht von Bedeutung?

In einer etwa einstündigen, lebendigen Inputphase wird Grundsätzliches und Kontroverses zum Klimawandel geklärt und im Klassenraum so visualisiert, dass später damit weiter gearbeitet werden kann. Und schon wird es kreativ! Nach einer kurzen technischen Einweisung der Klimaaktivistin und Stop-Motion-Künstlerin Eva Flemming-Schmidt legen die Schüler_innen los: In Kleingruppen und mit Zugriff auf viele inspirierende Materialien, erstellen sie, mit der Unterstützung durch die beiden Referentinnen, ihren eigenen Klima-Kurzfilm. »WESSEN KLIMA? UNSER KLIMA!« MIT STOP-MOTION-TECHNIK EIGENE MINI-KLIMAFILME DREHEN weiterlesen

Wo sind die Grenzen des Wachstums? Über Wohlstand, Ressourcenknappheit und Zukunftsfähigkeit

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.

Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten. Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.

In diesem Projekttag erfahren die Schüler_innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen. In einem Planspiel organisieren sie ihre ideale Gesellschaft rund um Ressourcenverteilung, Gerechtigkeit und Bedürfnisse. Zum Schluss wird die Brücke von der idealen zur realen Welt geschlagen und es werden gemeinsam Handlungsmöglichkeiten diskutiert.

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Interessiert mich nicht die Bohne? – Besuch einer Kaffeestube

Hamburg ist der zweitgrößte Umschlagplatz für die Lagerung und Weiterverbreitung von Rohkaffee. Welchen Weg hat das Konsum- und Kulturgetränk Kaffee von der Plantage bis in die Tasse genommen?

Kaffeetrinken ist trendy. Eine Vielzahl von Röstereien und Gastronomiebetrieben bieten Kaffeespezialitäten an. Gründe genug, sich mit der Kaffeebohne und ihrer Geschichte genauer zu beschäftigen.

Kaffeebohnen sind nach Erdöl die wichtigste Handelsware der Welt. Ein paar Zahlen zeigen dies eindrücklich: in ca. 80 Ländern wird auf über 10 Millionen Hektar Land Kaffee angebaut. 2017 wurden über 152 Millionen Säcke Kaffee im Wert von über 20 Milliarden US-Dollar verbraucht. Weltweit sind ca. fünf Millionen Menschen in der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Kaffee beschäftigt – wobei nur wenige gut davon leben können.

Die Referentin Annette Simbolon hat in einer Hamburger Kaffeerösterei eine Ausbildung gemacht. Ihr Anliegen ist es, anhand des Kaffeekreislaufs komplexe globale Zusammenhänge und Disparitäten darzustellen. Gestartet wird in ihrer Kaffeestube mit Blick auf den Hafen. Hier lernen die Schüler_innen unterschiedliche Kaffeesorten und Röstverfahren kennen. Im Anschluss geht es Richtung Hafen an verschiedene Orte, an denen die lokale Verflechtung Hamburgs mit dem Weltmarkt sichtbar wird. Von der kolonialen Geschichte des Kaffees, über Anbau, Ernte, Aufbereitung und Handel, bis hin zu Röstung und Zubereitung – gemeinsam taucht die Gruppe in die Welt des Kaffees ein und lernt Alternativen, wie Fair-Trade und Kaffeekooperativen, kennen.

Auf Wunsch auch mit einer Kaffeeverkostung von 3 Sorten buchbar.

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Klimawandel erforschen – Energie und Klima mit allen Sinnen erleben

Was ist Energie und wie kann sie entstehen? Dies schaut sich die Klimaaktivistin Mariana Schneider mit den Schüler_innen an: Durch einfache und etwas kniffligere Bastelexperimente werden Wind, Sonne und Wasser zu Energiequellen, die ganz schön einheizen können. Wie hängt aber nun Energieverbrauch mit dem Klimawandel zusammen und wo können wir ihn erleben und sehen? Gemeinsam wird ein einfaches Schaubild erstellt, das den natürlichen Treibhauseffekt verständlich darlegt. In Kleingruppenexperimenten erleben die Schüler_innen, wie die Erdatmosphäre funktioniert und warum sie wichtig ist. Klimawandel erforschen – Energie und Klima mit allen Sinnen erleben weiterlesen

Wie nachhaltig ist Hamburg? – Die Dimensionen von Nachhaltigkeit in der Stadt sichten

Welche Spuren hinterlassen Emissionen an Gebäuden? Wie riecht der Hafen? Wie sieht die Wasserqualität aus und wie schmeckt eigentlich Hamburger Honig? Mit allen Sinnen nähern wir uns dem Thema »Nachhaltige Stadt«

In diesem Stadtrundgang nehmen wir Hamburgs Zukunftsfähigkeit kritisch unter die Lupe: Die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial – werden thematisiert und anhand exemplarischer Stationen lokalisiert. Wie wird mit Energie- und Rohstoffressourcen umgegangen? Welches Verkehrskonzept verfolgt die Hansestadt? Wie gerecht sind städtische Ressourcen verteilt, beispielsweise in Bezug auf den Zugang zu Gesundheit, humane Arbeitsplätze und Bildung? Wie nachhaltig sind große Wirtschaftszweige, wie die Tourismusbranche oder die Hafenwirtschaft? Wie nachhaltig ist Hamburg? – Die Dimensionen von Nachhaltigkeit in der Stadt sichten weiterlesen

Altona – eine internationale Co-Produktion – Ein Stadtteil und seine kulturelle Vielfalt

Altona lebte schon immer von seinen internationalen Einflüssen und der Migration. Vom Rückzugsort für humanistische Denker während der Zeit der Aufklärung, bis hin zum Zuzug von südeuropäischen Gastarbeitern während der Zeit des Wirtschaftswunders – Altona war in seiner über 350 jährigen Geschichte immer ein Ort, an dem Menschen ankamen und blieben.

Einst zur Stadt geworden unter dem Danebrog, zerstört von schwedischen Truppen im dreißigjährigen Krieg, später eine deutsche Boomtown während der Industrialisierung, zerbombt von Briten und Amerikanern. Wiederbelebt durch viele kleine Läden, die von Migrant_innen betrieben wurden, und seit kurzem geprägt durch ein großes, schwedisches Möbelhaus bietet Altona heute ein sehr vielfältiges Stadtbild.

Die Tour kann erweitert werden auf 3 Stunden, durch eine Nachbereitung und Diskussion der Tourinhalte. Hierfür steht ein Raum auf St. Pauli zur Verfügung, der nur wenige Minuten Fußweg vom Ende der Tour entfernt liegt.

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Aufstieg, Ausbeutung und Aufstände – Spuren des Kolonialismus in Hamburg

Hamburg und seine Kaufleute haben zweifellos vom Kolonialismus profitiert. Seit dem 17. Jahrhundert verdient Hamburg an Europas kolonialer Expansion und während des Kaiserreichs wird die Stadt Deutschlands »Tor zur kolonialen Welt«. Davon lassen sich auch heute noch zahlreiche Spuren im Stadtbild finden. Einige dieser Spuren werden bei der Tour zum Anlass genommen, um darzustellen, wo der unermessliche Reichtum der einflussreichen Kaufleute herkam. Dafür geht es vom Rathaus zur Speicherstadt, von wo aus die Kolonialwaren Verbreitung in die Haushalte des Landes fanden. Bis heute sind diese Produkte aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Aufstieg, Ausbeutung und Aufstände – Spuren des Kolonialismus in Hamburg weiterlesen

Von Perlenketten und Planierraupen – Metropolenentwicklung entlang der Hafenkante

Kaum ein Teil der Stadt hat sich in den letzten Jahren so schnell verändert wie der Hafen und die Hafenkante.In einem Gebiet, das bis zur Jahrtausendwende noch von der Arbeit am Hafen sowie der Nähe zum (verruchten) St. Pauli geprägt war, finden sich heute ein Kreuzfahrtterminal, luxuriöse Appartements und Büroquartiere sowie gehobene Gastronomie. Schuten mit Gütern sind längst nicht mehr zu sehen und in die alten Lagerschuppen sind schicke Läden und Agenturen eingezogen.

Wir bewegen uns bei diesem Rundgang entlang dem Altonaer Hafenrand in Richtung Landungsbrücken, zum Alten Elbtunnel und dem Portugiesenviertel und wollen schauen, wie und wo genau sich die Atmosphäre und das Bild des (ehemaligen) Arbeits- und Industriestandorts verändert hat. Von Perlenketten und Planierraupen – Metropolenentwicklung entlang der Hafenkante weiterlesen

Das System Hafen – Transport und Klimaschutz – passt das zusammen?

Der Hamburger Hafen ist eine logistische Schnittstelle für globale Güterströme und damit zentraler Ort für die Auseinandersetzung mit den Klimazielen.

Die meisten Häfen sind Verkehrsknotenpunkte zwischen dem (Hafenhinter-)Land und dem Seeverkehr. Wie könnte ein Green Port, also ein ökologisch nachhaltiger Hafenbetrieb, aussehen, der eine deutliche Reduzierung der klimaschädigenden C02-Emissionen zum Ziel hat? Das System Hafen – Transport und Klimaschutz – passt das zusammen? weiterlesen

Keep it fresh! – Bienenwachstücher selber machen

Der große Vorteil von Plastik ist seine Haltbarkeit. Der große Nachteil auch, denn Plastik baut sich nicht ab. Doch es gibt Alternativen, die schon unsere Großeltern und Urgroßeltern kannten.

Gemeinsam werden wir in dem Workshop Bienenwachstücher herstellen, ob bunt, bemalt oder schlicht. Damit kann man Brote und andere Lebensmittel einpacken, Schüsseln abdecken oder Getränke gegen Wespen schützen. Plastik-Frischhaltefolie war gestern — mit Bienenwachstüchern lernen die Schüler_innen, wie sie selbst mit einfachen Mitteln Plastikmüll vermeiden können. Keep it fresh! – Bienenwachstücher selber machen weiterlesen

Globale Disparitäten – Hamburgs Rolle im ungleichen Handel der Weltwirtschaft

Hamburg ist heute ein bedeutender Knoten der globalisierten Weltwirtschaft und wichtiger Standort verschiedener multinationaler Konzerne.

Der ökonomische Erfolg der Hansestadt fußt seit Jahrhunderten auf der Bedeutung des Hafens als internationale Handelsdrehscheibe. Täglich werden über die modernen Containerterminals etwa 380.000 Tonnen Ware aus aller Welt umgeschlagen. Bei genauerem Blick in die Container fällt jedoch ein deutliches Ungleichgewicht hinsichtlich der gehandelten Produkte auf: Während über den Hamburger Hafen vor allem unverarbeitete Rohstoffe kostengünstig aus Ländern des globalen Südens in die EU eingeführt werden und erst hier durch die verarbeitende Industrie um ein Vielfaches an Wert gewinnen, werden in die Länder des globalen Südens vornehmlich hochwertige Maschinen und Industrieprodukte ausgeführt. Deren Kauf wird häufig durch Kredite aus dem globalen Norden finanziert, wodurch die ohnehin schon hochverschuldeten Empfängerländer in Abhängigkeiten getrieben werden.

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DREHKREUZ ST. GEORG – Religiöses Nebeneinander auf 2 km²

Der Stadtteil St. Georg ist nur knapp 2 km2 groß und zählt mit seinen 10.000 Einwohner_innen zu einem der Kleinsten der Stadt. Hier treffen sich viele unterschiedlichste soziale, religiöse und gesellschaftliche Gruppen.

Ob Schauspiel, syrisches Restaurant, Gay-Kino, indischer Supermarkt oder Shisha-Shop — die kulturelle und religiöse Vielfalt im Stadtteil ist enorm: Zwischen der katholischen Domkirche St. Marien bis zur Centrum-Moschee liegen nur wenige hundert Meter.

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REFUGEE STRUGGLES IN HAMBURG – Geflüchtete berichten von ihren Erfahrungen

Der Stadtrundgang zeigt Hamburg aus der Perspektive von Geflüchteten. Zwei Aktivisten aus verschiedenen Netzwerken (z. B. Lampedusa in Hamburg) berichten von ihren Erfahrungen mit politischer Organisierung, Unterstützungsstrukturen in der Stadt oder dem Hamburger Senat.

Dabei spielen die Regelungen des europäischen Dublin-Systems und ‚racial profiling‘ durch die Hamburger Polizei ebenso eine Rolle wie der Alltag in einer Unterkunft oder Probleme Wohnraum und Arbeit zu finden. REFUGEE STRUGGLES IN HAMBURG – Geflüchtete berichten von ihren Erfahrungen weiterlesen

Plastik ist doch von gestern – Kreativ und Nachhaltig in die Zukunft

Legosteine, Spielfiguren und Federmappe: Plastik ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Doch welche Materialien haben Menschen benutzt, bevor es Plastik gab und wie ist es dazu gekommen, dass im pazifischen Ozean ein Teppich aus Plastik treibt, der so riesig ist, dass er »der 7. Kontinent« genannt wird?

Anhand von bedeutsamen Erfindungen, Spielzeugen und Alltagsgegenständen reist die Referentin Berenike Binder mit den Schüler_innen durch die Zeit. Dabei erfahren sie, dass die Verwendung von Glas und Papier, von Bienenwachstüchern und Stoff gar keine neuen, aber gute Alternativen zum allgegenwärtigen Plastik sein können. Plastik ist doch von gestern – Kreativ und Nachhaltig in die Zukunft weiterlesen

FAIR HANDELN – Ein Besuch im SüdNord Kontor

Das Süd-Nord Kontor ist das Zentrum des Fairen Handels in Hamburg. In den Lagerräumen liegen Lebensmittel, Textilien und Handwerk aus der ganzen Welt.

Schüler_innen der Klassen 5 bis 9 werden am Beispiel einzelner Waren und ihrer Produktionsbedingungen in die Prinzipien des Fairen Handels eingeführt. Sie erfahren, wie den Produzent_innen ermöglicht wird, durch gerechtere Preise und direkte, langfristige Handelsbeziehungen ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Ab Klasse 10 sind außerdem Struktur, Effizienz und aktuelle Entwicklungen im Fairen Handel ein Thema. FAIR HANDELN – Ein Besuch im SüdNord Kontor weiterlesen

BOZA! – Film und Diskussion über die Situaton von Geflüchteten an den EU-Außengrenzen

Meist sind es Bilder von seeuntüchtigen Booten, die uns hier in den Medien begegnen, wenn es um das Thema Flucht nach Europa geht. Weit weniger bekannt ist, unter welchen Umständen Migrant_innen leben, die es bis nach Marokko geschafft haben und von dort aus zum Teil jahrelang versuchen, ihre Überfahrt nach Europa zu organisieren. Der Film des jungen tunesischen Filmemachers Walid Fellah zeigt die Realität dieser Menschen und die brutalen Auswirkungen des von Europa bezahlten Grenzregimes im Maghreb. BOZA! – Film und Diskussion über die Situaton von Geflüchteten an den EU-Außengrenzen weiterlesen

Mauern zwischen Arm und Reich – Von globalen Fluchtbewegungen und Abschottungspolitik

Im Herbst 2018 machten mehrere aus Zentralamerika stammende Karawanen Schlagzeile, die auf dem Weg in die USA waren. Kurz darauf stehen die Migrant_innen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe, die Grenze zu den USA zu überqueren. Im Süden Mexikos machen Bundes- und Migrationspolizei bereits regelrecht Jagd auf Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere.

Die Fluchtursachen sind komplex und vielfältig, insbesondere ökonomische Ungleichverteilung und anhaltende Gewalt vertreiben immer mehr Menschen. Auch Unterstützer_innen von Geflüchteten werden immer wieder bedroht und können oft nur unter dem Schutz der Kirche arbeiten.

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Wir kämpfen für unsere Rechte! – Kinder organisieren sich

Dass Kinder arbeiten, gehört in vielen Ländern des Südens zum Alltag. Der 12-jährige Abel aus Nicaragua bestellt das Feld, Sarah aus Äthiopien verkauft Süßigkeiten, Jagdev aus Indien arbeitet in einer Seidenfabrik. Sie arbeiten, um ihren Familien zu helfen und um die Schule zu besuchen. Wir kämpfen für unsere Rechte! – Kinder organisieren sich weiterlesen

DEM FAIREN HANDEL AUF DER SPUR – Eine Bildungsrallye zu Konsum und Fairness

Mit Tablets ausgerüstet werden die Schüler_innen anhand einer App an verschiedene Orte rund um das Süd-Nord Kontor geführt und müssen im Stadtteil aktiv werden.

In Kleingruppen bearbeiten sie Aufgaben zu den Themen nachhaltiger Konsum und Fairer Handel. Diese können lauten: »Schaut euch im Supermarkt die Schokoladenverpackungen an. Was denkt ihr welches Unternehmen weltweit den größten Umsatz macht? « oder »Sucht eine grüne Dose und löst das darin versteckte Fair-Trade-Rätsel«. DEM FAIREN HANDEL AUF DER SPUR – Eine Bildungsrallye zu Konsum und Fairness weiterlesen

BODEN, KLIMA UND GESELLSCHAFT – Eine Foto-Exkursion zu Peak Soil

Boden ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Natur, Nährboden für Nahrungsmittel, CO2-Speicher, Klimaregler und unsere zentrale Lebensgrundlage. Die Übernutzung des Bodens hat schon heute schwerwiegende Folgen für die Ernährungssicherheit, das Klima und die Artenvielfalt. Peak Soil betrifft uns alle: Die Haut der Erde ist in Bedrängnis und wir verlieren den Boden unter den Füßen.

Die Nachhaltigkeitswissenschaftlerin Christine Priessner zeigt die sozialökologische Bedeutung von Böden auf und lädt dazu ein, mit einem »Soil-Selfie« eigene Bezüge zu Natur und Boden zu reflektieren. Wie hängen Bodenschätze, Früchte des Bodens und Dachboden zusammen? BODEN, KLIMA UND GESELLSCHAFT – Eine Foto-Exkursion zu Peak Soil weiterlesen

Zwischen Grenzen und Menschlichkeit – Grenzregime, Asylrecht & die globalen Bewegungen der Migration

Wie kommt es, dass Menschen auf der Suche nach Schutz und Asyl ihr Leben riskieren müssen? Auf welches Recht können sich Geflüchtete berufen? Warum können manche Menschen ihr Land nicht verlassen, während andere überall Urlaub machen können? Der Projekttag bietet Zeit und Raum, einige grundsätzliche Fragen zum Thema Migration, Flucht und globale Menschenrechte zusammenzubringen. Wie läuft eine Flucht über das Mittelmeer ab? Was bedeutet das Recht auf Asyl? Wie unterscheidet sich der Status des Geflüchteten von dem eines Asylbewerbers oder einer Migrantin?

Innerhalb des Projekttags schauen wir uns Karten von Europa an, hören Interviews mit Geflüchteten, durchforsten Gesetzestexte und lernen die Arbeit von Initiativen kennen, die zum Teil direkt an den EU-Außengrenzen aktiv sind.

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GRENZWÄLLE, GIRAFFEN & GALAO – DAS HAMBURGER SCHANZENVIERTEL IM WANDEL DER ZEIT

Das Schanzenviertel in Hamburg hat eine sehr bewegte Vergangenheit und besitzt bis heute große Anziehungskraft innerhalb der Stadt. Aber nicht erst die Tourist_innen bringen internationales Flair in die Schanze. Einflüsse aus allen Teilen der Welt sind hier schon seit Jahrhunderten zu finden und es wird oft von einem Multikulti-Viertel gesprochen. Aber entspricht das heute noch der Realität?

Der Name des Viertels geht auf die Zeiten zurück, als hier Dänemark gegen Hamburg kämpfte. Zu Zeiten der Industrialisierung kurbelte die Entstehung einer der wichtigsten Bahnlinien vor Ort den Welthandel an. Ein pulsierendes Viertel entstand, in dessen Fabriken sich Arbeiter und in großer Zahl auch Arbeiterinnen wiederfanden. GRENZWÄLLE, GIRAFFEN & GALAO – DAS HAMBURGER SCHANZENVIERTEL IM WANDEL DER ZEIT weiterlesen

PALMÖL, FUSEL UND KAISERKAI – DIE HAFENCITY UND IHR KOLONIALES ERBE

 Die Tour führt von der Altstadt mit den repräsentativen Kontorhäusern in die HafenCity. Es geht um Hamburger Firmen, um Hamburger Selbstdarstellungen und um verschiedene Phasen der Globalisierung, die die Stadt reich gemacht haben.

Die Handelswaren, die zum Reichtum führten, stammen zumeist aus den Ländern des Globalen Südens, zum Teil aus ehemaligen deutschen Kolonien. Palmöl, Kaffee und Margarine werden dabei näher in Augenschein genommen. Und es wird der Frage nachgegangen, ob die Namensgebungen in der HafenCity »Ausdruck von Weltläufigkeit« sind, wie die HafenCity GmbH erklärt.

Die Historikerin Wiebke Johannsen zeigt Architektur und berichtet sowohl von Geschäftsmodellen als auch von Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert (Stationen: Afrika-Haus, Kornhausbrücke, Magellan- und Marco-Polo-Terrassen, Unilever-Gebäude).

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DEM KLIMA AUF DER SPUR – KLIMA-KONSUM-RALLYE IN ALTONA

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sind zu wichtigen Faktoren in der weltweiten Armutsbekämpfung geworden und wir können durch unser Konsumverhalten einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.

Wie ist der Wohlstand weltweit verteilt? Wer produziert wie viel CO2? Wo wird die meiste Energie verbraucht? Die Antworten auf diese Fragen motivieren dazu, nach Alternativen zu suchen, die uns allen zur Verfügung stehen. DEM KLIMA AUF DER SPUR – KLIMA-KONSUM-RALLYE IN ALTONA weiterlesen

STADT IM FLUSS – Stadtentwicklung am Beispiel des Hamburger Hafens

Mit der HafenCity entsteht ein neuer Stadtteil, der mit der Elbphilharmonie ein teures Wahrzeichen bekommen hat.

Vom Industriegebiet am Hafen zum gehobenen Stadtteil der Extraklasse? Das Leben in der Hamburger Innenstadt ist damit nicht dem ersten Wandel unterzogen. Die Neustadt und St. Pauli waren lange Zeit Wohnorte, die durch industrielle Arbeit (z. B. in den Werften oder der St. Pauli Brauerei) geprägt waren. In Zeiten der Globalisierung hat sich die Arbeitswelt auf St. Pauli verändert. Die Spuren der Gentrifizierung sind auch hier deutlich zu spüren. Gleichzeitig ist in St. Pauli der Zusammenhalt gegen die Verdrängung einkommensschwacher Bewohner_ innen besonders ausgeprägt. Die Frage nach dem Recht auf Stadt — d. h. wer entscheidet, wie in der Stadt gelebt wird? — wird von vielen Initiativen laut gestellt. STADT IM FLUSS – Stadtentwicklung am Beispiel des Hamburger Hafens weiterlesen

GESICHTER DER GROßSTADT – Eine Tour durch das facettenreiche Hamburg

Gemeinsam nehmen wir Hamburg unter die Lupe, durchkreuzen die Stadt, sammeln Eindrücke, hören, was Bewohner_innen über ihren Stadtteil denken und suchen Antworten auf stadtpolitische Fragen. Die Tour beginnt in der HafenCity. Hier ist ein Stadtteil entstanden, der die Hamburger Innenstadt um über 30 % erweitert.

Nächste Station ist das Gängeviertel, das symbolisch für das alte und das neue Hamburg steht. Weiter geht’s ins Karolinenviertel, ein Stadtteil, der stark von Gentrifizierung betroffen ist und in dem sich viele Anwohnende gegen steigende Mieten wehren.

GESICHTER DER GROßSTADT – Eine Tour durch das facettenreiche Hamburg weiterlesen

HER MIT DEM GUTEN LEBEN! DAS KONZEPT »EL BUEN VIVIR« – wie geht Globale Gerechtigkeit?

Das globale Dorf bekommt jeden Tag mehr Einwohner_innen, aber die Ressourcen sind begrenzt und ungleich verteilt.

Wer hat wie viel? Wer bekommt und wer gibt? Was brauchen Menschen, um ein zufriedenes Leben zu führen? Wie sorgen Gesellschaften für das Glück ihrer Mitglieder? Was macht mich und mein Gegenüber glücklich?

Innerhalb dieses Projekttages lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Lebensverhältnisse in der Welt kennen. Dabei ist die Frage nach globaler Gerechtigkeit und nach den individuellen Bedürfnissen für ein gutes Leben von zentraler Bedeutung. Bei einem Aufstellungsspiel können die Schüler_innen ihre Wahrnehmungen der Welt mit der Wirklichkeit abgleichen und sich so den Lebenswirklichkeiten von Bewohnern des Globalen Südens annähern. Zudem sollen sie sich mit ihren eigenen Wünschen für ein glückliches Leben auseinandersetzen und das alternative Gesellschaftskonzept des »El Buen Vivir« kennenlernen. Die daraus gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse werden am Ende miteinander diskutiert und die Chancen und Risiken von individuellen und gesellschaftlichen Veränderungen abgewogen.

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WO SIND DIE GRENZEN DES WACHSTUMS? – ÜBER WOHLSTAND, RESSOURCENKNAPPHEIT & ZUKUNFTSFÄHIGKEIT

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen. Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten. Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.

In diesem Projekttag erfahren die Schüler_innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen. In einem Planspiel organisieren sie ihre ideale Gesellschaft rund um Ressourcenverteilung, Gerechtigkeit und Bedürfnisse. Zum Schluss wird die Brücke von der idealen zur realen Welt geschlagen und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten diskutiert.

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VON SCHATZKISTEN UND PFEFFERSÄCKEN – RUNDFAHRT ZUM THEMA WELTHANDEL

Auf dieser Fahrt wird an verschiedenen Stationen deutlich, dass der Hamburger Hafen Teil der Infrastruktur des globalen Welthandels war und ist. Angefangen beim Warenverkehr der Kolonialzeit geht es ebenso um die Veränderungen im Hafen zu Zeiten der Globalisierung. Welche Auswirkungen auf Umwelt und Nahrungsmittelanbau haben zum Beispiel die Monokulturen riesiger Ölpalmenplantagen? Das hier gewonnene Rohöl wird importiert und in der Raffinerie im Hamburger Hafen weiterverarbeitet.

Die Fahrt veranschaulicht die Hintergründe des Welthandels mit Afrika, Asien und Lateinamerika. Sie erklärt, warum Kaffee und Kakao so billig geworden sind, warum Schrott ein Exportschlager ist und wer an dem extrem ungleichen Handel zwischen Nord und Süd verdient.

Diese Fahrt bezieht bewusst Position gegen Ungerechtigkeiten im Welthandel und ist daher nicht als Einstieg in das Thema »Hamburger Hafen« geeignet. Auf touristische Sehenswürdigkeiten wird kein Bezug genommen.

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GEGEN DEN STROM – GLOBALE UNGLEICHHEIT AM BEISPIEL ENERGIE

Seit Jahren wächst der weltweite Energieverbrauch kontinuierlich an. Doch weil etwa 20% der Menschen in den Industrieländern 80% der weltweit genutzten Energie verbrauchen, gibt es hier ein enormes Ungleichgewicht.

Der Hamburger Hafen besitzt eine national und international bedeutende energiepolitische Infrastruktur. Seien es Urantransporte, Teile der strategischen Ölreserven, Deutschlands größte Raffinerie für Agrosprit, Deutschlands größter Kohlehafen oder auch das Kohlekraftwerk Moorburg – es gibt viel zu entdecken.

Diese Hafenrundfahrt legt den Fokus auf energiepolitische Fragen und ist nicht als Einstieg in das Thema »Hamburger Hafen« geeignet.

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BANANEN UND SCHOKOLADE – WELTHANDEL VERSTEHEN

Bananen und Kakao stehen schon vom Kleinkindalter an auf unserem täglichen Speiseplan. Süßes und Bitteres ist mit diesen Früchten verbunden.

Auf dieser Hafenrundfahrt werden Herkunft und Handel anschaulich und spielerisch erklärt. Auch einige Sehenswürdigkeiten, die der Hafen zu bieten hat, kommen nicht zu kurz.

Diese Fahrt bezieht am Beispiel von Bananen und Kakao bewusst Position gegen Ungerechtigkeiten im Welthandel und ist daher nicht als Einstieg in das Thema »Hamburger Hafen« geeignet.

Wegbeschreibung Hafenrundfahrt (PDF)

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