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Bildungsprogramm der 13. Hamburger Klimawoche im September – Jetzt buchen!

Viele treue und neue Akteure aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft bringen Spannung und Vielseitigkeit in das diesjährige Bildungsprogramm der Hamburger Klimawoche. Vom 20.09. bis zum 24.09.2021 können Hamburgs Kita-Kinder sowie Schüler*innen aller Klassenstufen kostenlos an Workshops und Exkursionen rund um die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN teilnehmen. Lehrer*innen und Erzieher*innen können sich mit ihren Gruppen ganz einfach online, über die Website der Hamburger Klimawoche, für die Angebote anmelden.

Anmeldung und weitere Infos hier>>

Das gesamte Programm der Klimawoche hier>>

NEU! „I Like To MOVE It“ – Projekttag zu Handlungsoptionen für Globale Gerechtigkeit

Was ist Globale Gerechtigkeit? Welche Möglichkeiten haben junge Menschen sich für ihre Vorstellungen einer gerechten Welt einzusetzen?

Im Projekttag „I Like To MOVE It“ lassen wir uns von genau diesen Fragen leiten. Gemeinsam arbeiten wir heraus, welche Handlungsspielräume junge Menschen haben, auf gesellschaftliche Prozesse, politische Entscheidungen und Aktivitäten von Konzernen Einfluss zu nehmen. Spielerisch werden dazu verschiedene Personen (z.B. Rosa Parks, Malala Yousafzai) und Situationen (Abschaffung Apartheid, Kampf um Frauenwahlrecht, Recht auf gewaltfreie Kindheit) historischen und aktuellen Engagements eingeordnet.

Im Anschluss beschäftigen wir uns mit Beispielen des Engagements von Expert*innen und Aktivist*innen und diskutieren ihre Aktionsformen.

Praxisnah entwickeln die Schüler*innen danach in Gruppenarbeit eigene Wege sich aktiv für ein Thema zu engagieren und probieren diese aus. Die Ergebnisse werden der Gruppe vorgestellt und mit dieser diskutiert.

Es besteht die Möglichkeit zu einem vorher festgelegten Thema zu arbeiten oder im Verlauf des Projekttags ein Thema herauszuarbeiten. Im ersten Fall bleibt im Seminar mehr Zeit zum Ausprobieren von Aktionsformen.

NEU! „Mensch, Sei Mensch!“ – Menschenrechte im Stadtraum

Projekttage für alltagsbezogene Menschenrechtsbildung im Stadtraum

In öffentlichen und schulischen Diskursen stehen häufig die Implementierung von Menschenrechten und ihre Verletzungen außerhalb Europas im Fokus. Deutschland selbst wird oft nicht als relevanter Ort der Verteidigung oder Implementierung von Menschenrechten gesehen. Das führt dazu, dass besonders Schülerinnen und Schüler Menschenrechte nicht als wichtigen Teil ihrer einzufordernden Rechte verstehen, bzw. ihre eigenen Rechte als schon implementiert, garantiert und bewahrt wahrnehmen. Diese Wahrnehmung wirkt sich auch auf ihre Handlungsweisen aus: Ohne sich den eigenen Rechten bewusst zu sein, kann auch nicht für diese eingestanden werden.

Durch den Projekttag „Mensch, sei Mensch!“ soll dieses Narrativ aufgebrochen werden. Indem die praktische Bedeutung der Menschenrechte und speziell der Kinderrechte im Umfeld der Teilnehmenden in den Vordergrund gestellt werden, kann Inklusion im menschenrechtlichen Sinne thematisiert und bearbeitet werden. Mit den Teilnehmenden sollen nicht nur ihre Rechte und damit einhergehende Werte ausgearbeitet werden – diese sollen auch in ihrem Alltag und damit auch in ihrem Kiez, ihrer Umgebung, ihrem Umfeld wiedergefunden und sichtbar gemacht werden.

Auf welche Menschenrechte treffen wir unmittelbar in unserem Alltag und somit auch StadtRaum? Ob nun das Recht auf Sauberkeit, das Recht auf Wohnen, das Recht auf Wasser, das Recht auf Ernährung oder das Recht auf soziale Sicherheit – alle Rechte können sichtbar gemacht werden. Werden diese Rechte in Berlin wirklich umgesetzt?

Diesen Fragen gehen Teilnehmende auf die Spur. Die erkundeten und von den Teilnehmer*innen beschriebene Orte werden in dieser digitalen Verortungskarte festgehalten und so auch für andere Menschen sichtbar gemacht.

CREACTIV für Klimagerechtigkeit

 

Mit dem Projekt CREACTIV für Klimagerechtigkeit rückt die KinderKulturKarawane seit 2015 das Thema Klimagerechtigkeit in den Fokus ihrer künstlerischen Aktivitäten und motiviert Jugendliche, sich für aktiven Klimaschutz und globale Gerechtigkeit einzusetzen. Jedes Jahr werden für das Projekt zwei junge Kulturgruppen aus dem Globalen Süden eingeladen, die eine Woche lang mit weiterführenden Hamburger Schulen zusammenarbeiten. Gemeinsam werden künstlerische Präsentationen und kreative Aktionen zum Thema Klimagerechtigkeit entwickelt.

Beim Projekt beschäftigen sich die teilnehmenden Klassen ein Jahr lang mit dem Themen Klimawandel und Klimagerechtigkeit im Unterricht und in Workshops oder Exkursionen. Höhepunkt des Projektjahres ist der einwöchige Besuch der Kulturgruppe: Eigenständig (Peer-to-Peer) entwickeln die Jugendlichen künstlerische Präsentationen und Aktionen, die sie am Ende der Begegnungswoche an der Schule oder im öffentlichen Raum präsentieren. Nach dem Besuch der Partnergruppe überlegen die Schüler*innen, wie sie sich – zum Beispiel an der Schule – für mehr Klimagerechtigkeit einsetzen können und setzen ihre Ideen aktiv in die Tat um.

Mehr Infos zum Projekt und zur Teilnahme unter:
www.klimaretter.hamburg

Wo sind die Grenzen des Wachstums? Über Wohlstand, Ressourcenknappheit und Zukunftsfähigkeit

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.

Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten. Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.

In diesem Projekttag erfahren die Schüler_innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen. In einem Planspiel organisieren sie ihre ideale Gesellschaft rund um Ressourcenverteilung, Gerechtigkeit und Bedürfnisse. Zum Schluss wird die Brücke von der idealen zur realen Welt geschlagen und es werden gemeinsam Handlungsmöglichkeiten diskutiert.

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Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

Interessiert mich nicht die Bohne? – Besuch einer Kaffeestube

Hamburg ist der zweitgrößte Umschlagplatz für die Lagerung und Weiterverbreitung von Rohkaffee. Welchen Weg hat das Konsum- und Kulturgetränk Kaffee von der Plantage bis in die Tasse genommen?

Kaffeetrinken ist trendy. Eine Vielzahl von Röstereien und Gastronomiebetrieben bieten Kaffeespezialitäten an. Gründe genug, sich mit der Kaffeebohne und ihrer Geschichte genauer zu beschäftigen.

Kaffeebohnen sind nach Erdöl die wichtigste Handelsware der Welt. Ein paar Zahlen zeigen dies eindrücklich: in ca. 80 Ländern wird auf über 10 Millionen Hektar Land Kaffee angebaut. 2017 wurden über 152 Millionen Säcke Kaffee im Wert von über 20 Milliarden US-Dollar verbraucht. Weltweit sind ca. fünf Millionen Menschen in der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Kaffee beschäftigt – wobei nur wenige gut davon leben können.

Die Referentin Annette Simbolon hat in einer Hamburger Kaffeerösterei eine Ausbildung gemacht. Ihr Anliegen ist es, anhand des Kaffeekreislaufs komplexe globale Zusammenhänge und Disparitäten darzustellen. Gestartet wird in ihrer Kaffeestube mit Blick auf den Hafen. Hier lernen die Schüler_innen unterschiedliche Kaffeesorten und Röstverfahren kennen. Im Anschluss geht es Richtung Hafen an verschiedene Orte, an denen die lokale Verflechtung Hamburgs mit dem Weltmarkt sichtbar wird. Von der kolonialen Geschichte des Kaffees, über Anbau, Ernte, Aufbereitung und Handel, bis hin zu Röstung und Zubereitung – gemeinsam taucht die Gruppe in die Welt des Kaffees ein und lernt Alternativen, wie Fair-Trade und Kaffeekooperativen, kennen.

Auf Wunsch auch mit einer Kaffeeverkostung von 3 Sorten buchbar.

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Plastik ist doch von gestern – Kreativ und Nachhaltig in die Zukunft

Legosteine, Spielfiguren und Federmappe: Plastik ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Doch welche Materialien haben Menschen benutzt, bevor es Plastik gab und wie ist es dazu gekommen, dass im pazifischen Ozean ein Teppich aus Plastik treibt, der so riesig ist, dass er »der 7. Kontinent« genannt wird?

Anhand von bedeutsamen Erfindungen, Spielzeugen und Alltagsgegenständen reist die Referentin Berenike Binder mit den Schüler_innen durch die Zeit. Dabei erfahren sie, dass die Verwendung von Glas und Papier, von Bienenwachstüchern und Stoff gar keine neuen, aber gute Alternativen zum allgegenwärtigen Plastik sein können. Plastik ist doch von gestern – Kreativ und Nachhaltig in die Zukunft weiterlesen

Wir kämpfen für unsere Rechte! – Kinder organisieren sich

Dass Kinder arbeiten, gehört in vielen Ländern des Südens zum Alltag. Der 12-jährige Abel aus Nicaragua bestellt das Feld, Sarah aus Äthiopien verkauft Süßigkeiten, Jagdev aus Indien arbeitet in einer Seidenfabrik. Sie arbeiten, um ihren Familien zu helfen und um die Schule zu besuchen. Wir kämpfen für unsere Rechte! – Kinder organisieren sich weiterlesen

Mauern zwischen Arm und Reich – Von globalen Fluchtbewegungen und Abschottungspolitik

Im Herbst 2018 machten mehrere aus Zentralamerika stammende Karawanen Schlagzeile, die auf dem Weg in die USA waren. Kurz darauf stehen die Migrant_innen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe, die Grenze zu den USA zu überqueren. Im Süden Mexikos machen Bundes- und Migrationspolizei bereits regelrecht Jagd auf Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere.

Die Fluchtursachen sind komplex und vielfältig, insbesondere ökonomische Ungleichverteilung und anhaltende Gewalt vertreiben immer mehr Menschen. Auch Unterstützer_innen von Geflüchteten werden immer wieder bedroht und können oft nur unter dem Schutz der Kirche arbeiten.

Mauern zwischen Arm und Reich – Von globalen Fluchtbewegungen und Abschottungspolitik weiterlesen

BODEN, KLIMA UND GESELLSCHAFT – Eine Foto-Exkursion zu Peak Soil

Boden ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Natur, Nährboden für Nahrungsmittel, CO2-Speicher, Klimaregler und unsere zentrale Lebensgrundlage. Die Übernutzung des Bodens hat schon heute schwerwiegende Folgen für die Ernährungssicherheit, das Klima und die Artenvielfalt. Peak Soil betrifft uns alle: Die Haut der Erde ist in Bedrängnis und wir verlieren den Boden unter den Füßen.

Die Nachhaltigkeitswissenschaftlerin Christine Priessner zeigt die sozialökologische Bedeutung von Böden auf und lädt dazu ein, mit einem »Soil-Selfie« eigene Bezüge zu Natur und Boden zu reflektieren. Wie hängen Bodenschätze, Früchte des Bodens und Dachboden zusammen? BODEN, KLIMA UND GESELLSCHAFT – Eine Foto-Exkursion zu Peak Soil weiterlesen

DEM FAIREN HANDEL AUF DER SPUR – Eine Bildungsrallye zu Konsum und Fairness

Mit Tablets ausgerüstet werden die Schüler_innen anhand einer App an verschiedene Orte rund um das Süd-Nord Kontor geführt und müssen im Stadtteil aktiv werden.

In Kleingruppen bearbeiten sie Aufgaben zu den Themen nachhaltiger Konsum und Fairer Handel. Diese können lauten: »Schaut euch im Supermarkt die Schokoladenverpackungen an. Was denkt ihr welches Unternehmen weltweit den größten Umsatz macht? « oder »Sucht eine grüne Dose und löst das darin versteckte Fair-Trade-Rätsel«. DEM FAIREN HANDEL AUF DER SPUR – Eine Bildungsrallye zu Konsum und Fairness weiterlesen

Zwischen Grenzen und Menschlichkeit – Grenzregime, Asylrecht & die globalen Bewegungen der Migration

Wie kommt es, dass Menschen auf der Suche nach Schutz und Asyl ihr Leben riskieren müssen? Auf welches Recht können sich Geflüchtete berufen? Warum können manche Menschen ihr Land nicht verlassen, während andere überall Urlaub machen können? Der Projekttag bietet Zeit und Raum, einige grundsätzliche Fragen zum Thema Migration, Flucht und globale Menschenrechte zusammenzubringen. Wie läuft eine Flucht über das Mittelmeer ab? Was bedeutet das Recht auf Asyl? Wie unterscheidet sich der Status des Geflüchteten von dem eines Asylbewerbers oder einer Migrantin?

Innerhalb des Projekttags schauen wir uns Karten von Europa an, hören Interviews mit Geflüchteten, durchforsten Gesetzestexte und lernen die Arbeit von Initiativen kennen, die zum Teil direkt an den EU-Außengrenzen aktiv sind.

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DEM KLIMA AUF DER SPUR – KLIMA-KONSUM-RALLYE IN ALTONA

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sind zu wichtigen Faktoren in der weltweiten Armutsbekämpfung geworden und wir können durch unser Konsumverhalten einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.

Wie ist der Wohlstand weltweit verteilt? Wer produziert wie viel CO2? Wo wird die meiste Energie verbraucht? Die Antworten auf diese Fragen motivieren dazu, nach Alternativen zu suchen, die uns allen zur Verfügung stehen. DEM KLIMA AUF DER SPUR – KLIMA-KONSUM-RALLYE IN ALTONA weiterlesen

WO SIND DIE GRENZEN DES WACHSTUMS? – ÜBER WOHLSTAND, RESSOURCENKNAPPHEIT & ZUKUNFTSFÄHIGKEIT

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen. Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten. Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.

In diesem Projekttag erfahren die Schüler_innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen. In einem Planspiel organisieren sie ihre ideale Gesellschaft rund um Ressourcenverteilung, Gerechtigkeit und Bedürfnisse. Zum Schluss wird die Brücke von der idealen zur realen Welt geschlagen und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten diskutiert.

Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

Anmeldung für diese Veranstaltung (unten auf „Anfrage“ klicken)

GPS Rallye zum Thema Klimaschutz

Schülerinnen und Schüler können bei unserer GPS-Rallye, die von Schülern für Schüler erstellt wurde, zum Thema „Klimaschutz“ die Erlebnisausstellung jahreszeitHAMBURG und das 9ha große Entdecker Gelände von Gut Karlshöhe erkunden. Eine Besonderheit ist, dass mit Hilfe von modernster Technik so eine Rallye im Gebäude und auch in der Natur möglich ist. So macht auch Mittelstufenschülerinnen und -schülern das Lernen Spaß!

Die Rallye kann als Einstieg oder auch als Abschluss zu einer Unterrichtseinheit zum Thema „Klimaschutz“/ Bildung für nachhaltige Entwicklung genutzt werden, denn sie gibt Einblicke in viele verschiedene Themen wie zum Beispiel Cradle to cradle, Hamburg Water Cycle, CO2-Fußabdruck, regenerative Energien, bedrohte Lebensräume / Tierarten und Wetter / Klima.

Einen kleinen Einblick in die Tour und was GPS-Bildungsrouting ist, können Sie hier bekommen.

Bitte beachten Sie vor Ihrem Besuch unbedingt die hier hinterlegten Informationen für Lehrkräfte.

Anmeldungen bitte unter diesem Link.

Geeignet für 7.-10. Klasse.

Ökomarkt e.V.

Globales Lernen am Beispiel unserer Ernährung an Erlebnisorten rund um die ökologische  Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung:

Das Projekt Schule und Landwirtschaft veranschaulicht Kindern und Jugendlichen die Entstehung ihrer Lebensmittel. Auf ökologischen Höfen sowie an Verarbeitungs- und Vermarktungsorten ökologischer Produkte können sie die gesamte Wertschöpfungskette von Bio-Produkten erfahren. Die Grundlagen nachhaltiger Lebensmittelerzeugung, das eigene Konsumverhalten und eine gesunde Ernährung stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Am außerschulischen Lernort wird z.B. die Verbindung zwischen Kartoffel und Pommes Frites oder der Art der Tierhaltung und der Käsequalität deutlich. Die Veranstaltungen werden altersgerecht auf die Zielgruppen von Grundschule bis Oberstufe/Auszubildende oder Studierende zugeschnitten.Logo_Ökomarkt e.V.

2° Grad über normal – Klimagerechtigkeit lebendig vermittelt

In dem Workshop verdeutlichen wir die globalen Zusammenhänge von Klimawandel und Gerechtigkeit mit Hilfe von interaktiven und spielerischen Elementen und verknüpfen sie mit dem eigenen Lebensstil. Dabei kommen vielfältige Methoden zum Einsatz vom Weltverteilungsspiel über den Klima-Meinungsstrahl bis hin zur fiktiven Weltreise. Zur thematischen Vor- und Weiterarbeit bieten wir eigene Materialien der Infostelle Klimagerechtigkeit an, sowie eine Online-Mediathek mit geeignetem Bildungsmaterial zum Thema.

Fairer Handel in der Sek I und Sek II

hamburg mal fair bietet für Schulen und Jugendgruppen Bildungsangebote zu dem Themenspektrum Welthandel und Fairer Handel von 90 Minuten bis zu ganzen Tagen an. Die Workshop werden in der Regel von jungen Referent*innen durchgeführt, die von hamburg mal fair als Multiplikator*innen ausgebildet wurden.

In den Workshops kommen Methoden des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Einsatz. Mit viel Eigenanteil der Schülerinnen und Schülern, dem Erleben durch Anfassen, Diskutieren und nicht durch reine Faktenwiedergabe wird mit den Teilnehmenden ein vorher gewähltes Thema erarbeitet.

Inhaltlich kann es um die Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Kakao und Schokolade, Textilien und Fasern, Kaffee, Fußbällen, Handys oder Bananen gehen. Die Workshops finden im Seminarraum des Süd-Nord-Kontors statt, so dass hier auch ein Bezug zur Warenwelt im Fairen Handel gezogen werden kann. Wir kommen aber auch gerne an Ihre Schule.

Meine Rechte – Kinderrechte

Nicht nur Kinder, sondern auch angehende Erzieher_innen oder Pädagog_innen sollten die Kinderrechte, einen wichtigen Bestandteil des internationalen Menschenrechtsschutzes, kennen. Kinder brauchen besonderen Schutz und gezielte Förderung. Außerdem haben sie besondere Bedürfnisse. Um dem Rechnung zu tragen und Kinder als eigenständige Rechtssubjekte anzuerkennen, haben die Vereinten Nationen 1989 die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Im Workshop setzen sich die Kinder spielerisch damit auseinander, was sie für ihr gesundes Aufwachsen und ihre Entwicklung brauchen und lernen, welche Rechte sie haben und wie sie diese einfordern können. Erzieher_innen und Pädagog_innen fungieren als Multiplikator_innen und können innerhalb eines Fortbildungsworkshops lernen und erarbeiten, wie sie Kinderrechte altersgerecht vermitteln können.

Kinder ab 8 Jahre + Multiplikator_innen

Wirtschaftsinteressen und Menschenrechte

Ob illegale Waffenlieferungen durch deutsche Unternehmen in Konfliktgebiete, Großbrände in Textilfabriken in Bangladesch oder der Mord eines kolumbianischen Gewerkschafters eines Schweizer Nestlé-Tochterunternehmens – die Fälle deutscher und europäischer Unternehmen, welche maßgeblich an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt sind, werden verstärkt in der Öffentlichkeit wahrgenommen und der Ruf nach rechtsverbindlichen Instrumenten, um Unternehmen bei grenzüberschreitenden Aktionen für Verletzungen der Umwelt-, Arbeits- und Menschenrechte zu sanktionieren, immer stärker.
Auch in den Ländern, in denen pbi Projekte unterhält, wird die Einhaltung der Menschenrechte durch wirtschaftliche Großprojekte bedroht, sei es durch Staudammprojekte, Minenerschließungen oder Windparkanlagen. Die Landbevölkerung zählt neben der Umwelt zu den großen Verlierern dieser Entwicklung – sie ist von Enteignung und Vertreibung bedroht. Oftmals ignorieren die lokalen Regierungen die Rechte der Bevölkerung, sind an der Umsetzung der Großprojekte beteiligt oder treiben diese im Zweifel auch mit Waffengewalt voran. Am konkreten Fallbeispiel werden die Ursachen der Menschenrechtsverletzungen beleuchtet und Möglichkeiten, die Interessen der Betroffenen einzubeziehen und zu schützen, diskutiert.

14 bis 18 Jahre

Das Unsichtbare Theater

Im Methodenworkshop zum „Unsichtbaren Theater“ wird die Selbstwahrnehmung der Teilnehmenden geschärft, so dass zunächst persönliche Aspekte der Unterdrückung aufgegriffen werden. Die Teilnehmer_innen lernen spielerisch und anhand von theaterpädagogischen Grundtechniken neue Methoden kennen, diese auszudrücken. Sie gehen neue Wege, um gesellschaftliche Probleme öffentlich anzusprechen und zu thematisieren.
Der Regisseur und Politiker Augusto Boal entwickelte das Unsichtbare Theater, um Betroffenen Instrumente an die Hand zu geben, gesellschaftliche Unterdrückung zu thematisieren und Ansätze zu entwickeln, diese zu überwinden. Mithilfe des Theaters sollen Themen zur Sprache gebracht werden und eine öffentliche Diskussion angeregt werden. Die Schauspieler agieren dabei im öffentlichen Raum, Orte des alltäglichen Lebens werden zur „Bühne“ und das Publikum ist ohne es zu wissen nicht nur Zuschauer, sondern Teil des Geschehens.
Der Workshop kann sich darauf konzentrieren, theaterpädagogische Grundtechniken des Unsichtbaren zu erlernen oder in einem weiteren Schritt darauf abzielen, in einem kollektiven Schaffensprozess eine Aktion im öffentlichen Raum zu entwerfen.

ab 15 Jahre

Möglichkeit des Workshops in spanischer Sprache, bitte nachfragen.

Civil Powker (Planspiel)

Bei diesem Planspiel schlüpfen die Teilnehmer_innen in individuelle Rollen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft und setzen sich mit einem internationalen Konflikt auseinander. Welche Möglichkeiten hat jede Gruppe, um auf den Konflikt zu reagieren? Welche Formen gibt es gerade auch für die Zivilgesellschaft, sich einzusetzen? Was würde zu einer Verschärfung, was zu einer Deeskalation des Konfliktes beitragen? In zwei verschiedenen Phasen beschäftigen sich die Spieler mit ihren Rollen, und deren Werten und Interessen. Außerdem müssen sie innerhalb ihrer eigenen Gruppe und mit den anderen Akteursgruppen verhandeln und sich darauf einigen, wie sie auf den Konflikt reagieren werden.
Das Spiel vermittelt ein Basiswissen über die existierenden Möglichkeiten, die politische, wirtschaftliche und besonders zivilgesellschaftliche Akteure in Deutschland haben, um Einfluss auf einen internationalen Konflikt zu nehmen und macht diese erfahrbar. Außerdem konfrontiert es die Teilnehmer_innen mit verschiedenen Hürden, der Notwendigkeit von Verhandlungen, aber auch der Gefahr des reinen „Pokerns“ um Macht und Einfluss. Der Verlauf des Spiels und die vorgegebenen Handlungsoptionen werden in der Gruppe reflektiert.

Ab 15 Jahre

Frieden braucht Gerechtigkeit (Rollenspiel)

Im Rollenspiel schlüpfen die Schüler_innen in die Rolle eines zu Unrecht des Mordes angeklagten mexikanischen Bauern, eines korrupten Richters, eines gekauften Zeugen und eines internationalen Prozessbeobachters. Das Rollenspiel orientiert sich dabei an dem realen Fall von Raúl Hernández, Mitglied einer indigenen Bauernorganisation in Südmexiko, welcher ein emblematisches Beispiel für die Kriminalisierung der sozialen Proteste darstellt. Gemeinsam mit vier weiteren Angeklagten saß Raúl Hernández mehr als zwei Jahre unschuldig im Gefängnis, bevor die großen nationalen und internationalen Proteste maßgeblich zu seiner Freilassung beitrugen. Im Rahmen des Workshops lernen die Jugendlichen auf spielerische Art und Weise, inwiefern die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien eine Grundvoraussetzung für Frieden und Gerechtigkeit darstellt.

Ab 15 Jahre

„Jugendliche zwischen Krieg und Frieden in Kolumbien“/ „Jovenes entre la paz y la guerra en Colombia“

Kolumbien wird bereits seit vielen Jahrzehnten von einem bewaffneten Konflikt zerrüttet. Rund ein Viertel der kolumbianischen Bevölkerung sind Jugendliche (insg. 11 Mio. Einwohner). Den Jugendlichen bleibt oftmals keine andere Wahl, als sich auf legaler oder illegaler Weise dem bewaffneten Kampf anzuschließen. Viele der Jugendlichen werden zwangsrekrutiert. Seit mehreren Jahren versuchen Menschenrechtsorganisationen und zivilgesellschaftliche Initiativen, den Jugendlichen über Informations- und Bildungsarbeit alternative Möglichkeiten und Wege aus der Gewalt zu eröffnen. Im Workshop lernen die Schüler_innen die Lebenswelt der kolumbianischen Jugendlichen zwischen Krieg und Frieden kennen. Sie erhalten einen Einblick in die Ansätze und Erfahrungen der Jugendgruppen im Umgang mit und zur Überwindung von Gewalt. Sie erleben, wie die kolumbianischen Jugendlichen gerade über künstlerisch-kreative Ansätze (Street Art, Musik, Theater) versuchen, den Gewalterfahrungen etwas entgegenzusetzen und sich für Friedensprozesse einzusetzen. Im Workshop haben die Teilnehmenden Gelegenheit sich solidarisch mit den kolumbianischen Jugendgruppen zu zeigen und damit eigene Gestaltungskompetenzen zu erfahren.

ab 14 Jahre

auch auf Spanisch möglich

Ölpalmenanbau und Menschenrechte

Palmöl steckt in vielen unserer alltäglichen Produkte, sei es im Waschmittel auf pflanzlicher Basis, im Brotaufstrich, im Biodiesel oder in Kosmetikprodukten. Den Jugendlichen wird am Beispiel der Ölpalme aufgezeigt, inwiefern der Konsum der westlichen Länder die Menschenrechtssituation in anderen Ländern beeinflusst. Denn der Profit des globalen Palmölhandels erreicht nur wenige, den Schaden des Palmöl-Booms tragen jedoch viele. Die Landbevölkerung sieht sich mit massiven ökologischen, ökonomischen und sozialen Konsequenzen eines staatlich geförderten Ölpalmenanbaus konfrontiert. Die Schüler diskutieren den Konflikt rund um die Ölpalme in Form von Rollenspielen und Gruppenarbeiten. Sie erfahren dabei, Konflikte differenzierter wahrzunehmen und Verantwortung für ihr eigenes Konsumverhalten zu übernehmen.

14 bis 18 Jahre

Ein Menschenrecht auf Asyl – Flucht nach Europa

Immer mehr Menschen sind weltweit auf der Flucht und bitten in anderen Ländern um Schutz. Die Gründe sind vielfältig, doch die Möglichkeiten der einzelnen Menschen unterscheiden sich stark voneinander. Wohin gehen Flüchtlinge und wie ergeht es ihnen auf dem Weg? Und was passiert, wenn sie angekommen sind? Haben sie ihr Ziel erreicht? Die Teilnehmer_innen gehen im Rahmen des Projekttages die Wege einer Flucht und erleben, wie es Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa ergeht. Das Menschenrecht Asyl zu beantragen hat jeder, aber wie sieht die Realität der gelebten Menschenrechte aus?

Ab 12 Jahren

Menschenrechte spielerisch entdecken: Aufbau einer neuen Welt

In kleinen Gruppen geht es für die Teilnehmer_innen auf hohe See. Angesichts großer Stürme, Piratenangriffe und anderer Hindernisse verliert die Crew Teile ihrer Ladung: Waren und Bedürfnisse. Daraufhin soll im Konsens entschieden werden, auf welche Ressourcen und Werte am ehesten verzichtet werden kann. Gemeinsam werden die Folgen der eigenen Entscheidungen beleuchtet, um den Unterschied zwischen Wünschen und Bedürfnissen herauszuarbeiten und die Verbindung, dass Menschenrechte auf Bedürfnissen beruhen, herzustellen. Schließlich, auf einer einsamen Insel gestrandet, geht es daran, das gemeinsame Zusammenleben zu organisieren. Die Teilnehmer_innen sollen durch das eigene kreative Gestalten verstehen, welche Regeln notwendig sind, damit das gesellschaftliche Zusammenleben funktioniert. Ziel ist es, ein Grundverständnis für die Menschenrechte zu vermitteln.

 

Biopoli-Veranstaltung „Fleischkonsum – zurück zum Sonntagsbraten?“

Wir leben in einer globalisierten Welt, wo wir selten wissen, wo was herkommt, was auf unserem Teller liegt. Beim Thema Fleisch hat der Konsum weltweit ganz besondere Auswirkungen auf die Herkunftsländer der Futtermittel, auf den Flächenverbrauch, auf den Regenwald, auf die Verteilung von Land in den jeweiligen Herkunftsländern sowie auf das Klima. Grund genug hier genauer hin zu schauen, was wir essen!

Die Veranstaltung „Fleischkonsum – zurück zum Sonntagbraten?“ versucht möglichst facettenreich globale Zusammenhänge aufzuzeigen und schickt die TeilnehmerInnen selbst auf Recherchereise.

BIOPOLI: Nahrungsmittelverschwendung – Alles für die Tonne?

Weltweit landen jährlich 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Sie gehen bei Verarbeitungsprozessen verloren oder werden im Handel und von den Endverbrauchern weggeschmissen. Diese Menge entspricht ca. einem Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion. Dies verschlingt enorme Ressourcen. Denn: Jedes hergestellte Lebensmittel hat Wasser verbraucht, Land in Beschlag genommen und durch Anbau, Ernte, Transport und Verarbeitung zum Treibhauseffekt beigetragen. Auch wir haben einen großen Anteil an dieser Verschwendung, denn über 60 der weggeworfenen Lebensmittel kommen aus dem privaten Haushalten.

Die Veranstaltung zeigt, was wir gegen Lebensmittelverschwendung tun können und wie wir sogar aktiv zum Lebensmittelretter werden können.

Biopoli: Wie viele Erden brauchen wir? – Unser ökologischer Fußabdruck beim Essen

Wir alle verbrauchen Ressourcen in Form von Energie und Rohstoffe für die Dinge die wir im Alltag machen und nutzen. Mit dem ökologischen Fußabdruck wird deutlich, wieviel Fläche für unseren Ressourcenverbrauch benötigt wird. In Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit wird jedoch deutlich, die Tragfähigkeit der Erde gelangt an ihre Grenzen. Was bedeutet das für unseren Lebensstil und was ist mit den Menschen in Ländern wie Brasilien, China und Indonesien, die gerade beginnen mehr zu konsumieren?

Die Veranstaltung „Ökologischer Fußabdruck“ verbindet die Themen Klimawandel, Landwirtschaft, Ressourcenknappheit und Lebensstil. Spielerisch werden mit dem Weltverteilungsspiel die global unterschiedlichen Beiträge zum Klimawandel verdeutlicht und mit der Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdrucks, haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit ihren eigenen Lebensstil zu hinterfragen.

Biopoli: Gentechnik in der Landwirtschaft – Fluch oder Segen?

Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft ist hochumstritten. Mittlerweile lehnen 80% der europäischen Verbraucher Gentechnik in Lebensmitteln ab. Sind die Sorgen berechtigt? Welche Lebensmittel sind bereits gentechnisch verändert und wo werden sie angebaut? Können wir sicher sein, dass wir noch die Wahl haben, ob wir gentechnisch veränderte Organismen zu uns nehmen oder nicht?

Diese Fragen, aber auch die Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen auf die Umwelt und das soziale Gefüge in den jeweiligen Ländern ist Bestandteil des interaktiven Workshops mit unseren Referenten.